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Reinheitsklassen
  1. REINHEITSKLASSEN-NORMEN

    Reinheitsklassen dienen zur vereinfachten Beurteilung des Verschmutzungsgrades von Schmier- und Hydraulikölen. Die Verfahren zur Bestimmung der Ölreinheit und die Zuordnung der Reinheitsklassen sind in der ISO 4406 und der NAS 1638 definiert.

    Filterelemente von MP Filtri und deren Leistungsfähigkeit werden in eigenen Labors gemäß internationaler Normen und Standards kontinuierlich überwacht und geprüft.

  1. Reinheitsklassen-Norm ISO 4406:2017

    Die bevorzugte Methode zur Klassifizierung

    Die Norm der „International Standards Organisation“ ISO 4406 ist die bevorzugte Methode zur Klassifizierung der Menge von Feststoffpartikeln in einer Flüssigkeit. Bei den Reinheitsklassen nutzt man sogenannte "Codes", um die Ölreinheit mit möglichst kleinen Zahlenwerten definieren zu können.

    Die Reinheitsklassen werden mit drei Codes angegeben.

    • Der 1. Code steht für die Anzahl aller Partikel > 4 µm
    • Der 2. Code steht für alle Partikel > 6 µm
    • Der 3. Code steht für alle Partikel > 14 µm

    Die einzelnen Ordnungszahlen werden mit einem Schrägstrich voneinander getrennt. Unerheblich ist, ob die Ergebnisse in Laboranalysen oder von Inline-Sensoren ermittelt werden.

    Beispiel des Anzeigewertes 18/16/13 am ICM 2.0


    18/16/13 bedeutet:
    • Ordnungszahl 18 - Partikel > 4 µm - zulässige Partikelanzahl 130.001 bis 250.000
    • Ordnungszahl 16 - Partikel > 6 µm - zulässige Partikelanzahl 32.001 bis 64.000
    • Ordnungszahl 13 - Partikel > 14 µm - zulässige Partikelanzahl 4.001 bis 8.000

  1. Reinheitsklassen-Norm NAS 1638

    Der frühe Standard aus der amerikanischen Luftfahrt

    Dieser Standard ist immer noch weit verbreitet in Einsatzbereichen der Hydraulik. Er definiert 13 Reinheitsklassen (von 00 bis 12), die sich auf fünf Bereiche von Partikelgrößen beziehen: 5-15 µm, 15-25 µm, 25-50 µm, 50-100 µm und über 100 µm. Die Reinheitsklassen wurden kreiert, um die Ölreinheit mit möglichst kleinen Zahlenwerten definieren zu können.

    Über eine Tabelle ergibt sich die Zuordnung aus gezählten Teilchen eines bestimmten Größenbereichs zu einer NAS- Klasse. Die größte Klasse über alle Partikelgrößenbereiche wird als Gesamtklasse angegeben.

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